FILMSTUDIO an der RWTH Aachen

FZB

Die Feuerzangenbowle 2009

Idee und Geschichte

Die Idee zum Kino-Event Feuerzangenbowle wurde an der Georg-August-Universität in Göttingen geboren. An einem Samstag zur Nikolauszeit vor gut 25 Jahren wurde der Heinz-Rühmann-Klassiker "Die Feuerzangenbowle" zum ersten Mal an der Uni Göttingen aufgeführt. Dies war ein willkommener Anlaß für ehemalige Studenten, sich mit den alten Kommilitonen zu treffen. Im Laufe der Jahre hat sich diese Veranstaltung zu einem großen Wiedersehen mit Partycharakter und entsprechendem Rahmenprogramm entwickelt.

Das Filmstudio an der RWTH Aachen griff diese Idee im Jahr 1988 auf und zeigte den Filmklassiker am Vorabend des Buß- und Bettages. Es gab einen so großen Ansturm, dass im nächsten Jahr die Veranstaltung bereits auf drei Hörsäle ausgeweitet wurde. Doch auch diese Räumlichkeiten reichten nicht aus, und so läuft der Film mittlerweile mit bis zu elf Vorstellungen in 5 verschiedenen Sälen.

Der Vorabend des Buß- und Bettages war auch ein Garant für einen bundesweit bekannten, feststehenden Termin und ermöglichte es ehemaligen Studenten und Angehörigen der Hochschule, zu diesem Filmabend anzureisen, ohne sich vorher groß verabreden zu müssen. Mit dem Wegfall dieses Feiertages war das Filmstudio dann gezwungen, auf den Freitag nach besagtem Feiertag auszuweichen. Zwar sind die Gesamtbesuchszahlen (gleich den Studentenzahlen) leicht rückläufig, aber auch dieser neue "feste" Termin wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Allerdings war auch dieser Termin nicht in jedem Jahr zu halten: Da die Vorstellungen in gleich mehreren der größten Hörsälen der Hochschule stattfinden, ist das Filmstudio darauf angewiesen, einen Termin zu buchen, an dem diese Hörsäle nicht für andere repräsentative Veranstaltungen benötigt werden. Der Freitag nach Buß- und Bettag bleibt natürlich unser Wunschtermin!


© 2009 Filmstudio a.d. RWTH Aachen e.V. gl, Donnerstag, 8. Oktober 2009