Technik – Tonformate
Academy Mono
Das ursprüngliche Lichttonformat wird heute noch verwendet, zum Beispiel bei manchen Kurzfilmen. Die Datenspeicherung erfolgt wie bei Dolby Stereo A/SR als Zackenschrift. Allerdings ist nur eine Tonspur vorhanden und die Rauschunterdrückung ist deutlich einfacher.
nach obenDolby Stereo A/SR
Dolby Stereo A bzw. Dolby Stereo SR sind Analogtonverfahren die sich nur durch die angewandte Rauschunterdrückung unterscheiden. Es werden zwei Spuren (Links, Rechts) in Zackenschrift auf dem Film gespeichert und mit Rotlicht und einer Solarzelle durch eine Spaltblende abgetastet. Durch unterschiedliche Phasenlage werden ein Surroundkanal und ein Centerkanal eincodiert.
Der erste Kinofilm in Dolby SR war Star Wars
nach obenDolby Stereo Digital
Dolby Stereo Digital war das erste Digitaltonverfahren auf dem Markt. Der Ton wird unter Verwendung des Codecs AC3 in 2D Barcodes zwischen den Perforationslöchern gespeichert. Dolby Digital bietet sechs Kanäle [Links, Rechts, Center, Left Surround, Right Surround, Subwoofer]. Die Gesamtdatenrrate beträgt 320 kBit/s
Der erste Kinofilm in Dolby Digital war Batman Returns
nach obenDTS
Bei DTS enthält der Film nur einen Timecode und alle Audiodaten werden auf bis zu drei CD-ROMs gespeichert. DTS hat genau wie Dolby Digital sechs Kanäle, allerdings eine Gesamtdatenrate von 882 kBit/s. Der verwendete Codec ist APT-X100.
Der erste Kinofilm in DTS war Jurassic Park (1993)
nach obenDolby EX / DTS ES
Dolby EX oder DTS ES erweitern ein existierendes Dolby Digital oder DTS System um einen Center-Surround Kanal. Dieser wird über die Phasenlage in die Kanäle Left-Surround und Right-Surround eincodiert. Beide Systeme sind kompatibel.
nach obenSDDS
SDDS ist ein Tonverfahren der Firma Sony. Der Ton wird als 2D Barcode auf beiden Rändern des Films mittles des Codecs ATRAC gespeichert. Es stehen acht Kanäle zur Verfügung, die in sehr großen Sälen den Raumklang verbessern.
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